Hintergrund | lebensmittel abfall vermeiden - LAV-Portal
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HINTERGRUND
Lebensmittelabfälle

Die Verringerung von Lebensmittelabfällen ermöglicht Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft nicht nur ein wirtschaftlicheres Handeln, indem Kosten für die Herstellung und Entsorgung eingespart werden, sondern gleichzeitig wird auch die vor dem Hintergrund einer wachsenden Weltbevölkerung und einer steigenden Anzahl an Hunger leidenden Menschen ethisch sowie ökologisch nicht vertretbare Verschwendung von Ressourcen reduziert. Die Food and Agricultural Organization of the United Nations (FAO) schätzt die weltweiten Lebensmittelverluste entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf 1,3 Mrd. Tonnen pro Jahr, was etwa einem Drittel der für den menschlichen Verzehr bestimmten Lebensmittel entspricht (Gustavsson et al. 2011).

Projekt

Mit der Absicht einen Beitrag zur EU-politischen Zielsetzung der Reduzierung von Lebensmittelabfällen zu leisten, wurde die LAV Plattform im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes „Verluste in der Lebensmittelbranche vermeiden: Forschungstransfer in die KMU-Praxis“ vom Institut für Nachhaltige Ernährung (iSuN) der FH Münster erarbeitet.

 

Hintergrund des Projektes ist, dass in nationalen und internationalen Projekten bereits zahlreiche Hilfestellungen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen erarbeitet wurden. Diese Vielzahl an Instrumenten ist nur sehr schwer zu überblicken und eine Recherche der geeigneten Hilfsmittel für Unternehmen extrem zeitintensiv. Daher haben besonders kleine und mittlere Unternehmen häufig nicht die Möglichkeit, auf die vorhandenen Lösungsansätze zur Lebensmittelabfallvermeidung zuzugreifen.

 

Im Rahmen des Projektes wurden daher entsprechende Instrumente aus der Wissenschaft und Praxis recherchiert, gebündelt und bedarfsgerecht für KMU auf der LAV Plattform bereitgestellt und diese in der Lebensmittelwirtschaft bekannt gemacht. Sowohl der Aufbau der Internetplattform wie auch der Transfer der Ergebnisse in die Öffentlichkeit erfolgten in einem partizipativen Prozess mit Unternehmen und Multiplikatoren. Bei den Praxispartnern handelt es sich um Unternehmen aus Handwerk, Industrie, Handel und Gastgewerbe. Die unterstützenden Multiplikatoren umfassen Verbandsvertreter verschiedener Branchen der Lebensmittelwirtschaft und Fachpresse.